Teil eines Werkes 
3. Theil (1861)
Entstehung
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lüſte und dabei nur an das Gelingen ihrer Pläne, nie an ein Scheitern derſelben. Dazu ſind ſie zu blind, zu wild, zu unbeſonnen und zu gewaltthätig. Daß wir ſeine Verhältniſſe kennen, daß wir Alwining be⸗ ſchützen, daß wir ſie ihm jeden Augenblick gegenüber ſtellen können, davon hat er ja nicht die geringſte Ahnung, ſie iſt ſeiner Meinung nach am Möwenort und er iſt hier. Er kommt bei der Nacht, nimmt fort, was er ſchnappen kann, und wenn man ihn ſeinen Dieb⸗ ſtahl vollbringen ſieht, lacht er ſich in's Fäuſtchen; denn rückt man ihm auf's Leder, ſo lichtet er ſeim Anker, ſpannt ſeine Segel aus und giebt Ferſengeld. Die See iſt weit und groß, er ſegelt gut, er ſegelt weit und ob er einmal nach Dänemark ſteuert oder ſich eine Woche in allen Ecken und Winden herumtreibt, das iſt ihm einerlei, er hat ſeinen Willen durchgeſetzt, hat die Oehe abermals beraubt und wieder ſeine Rache gekühlt. Ja, rücken wir ihm enger auf den Leib, ſo ſegelt er nach Möwenort, packt die Frauen und alle ſeine Habe ein und verkriecht ſich in irgend einem ſei⸗ ner Schlupfwinkel, um wieder zu warten, bis hier Alles eingeſchläfert iſt, und dann den Raub von Neuem zu beginnen. Nein, nein, mein guter Carling, Du machſt mich keinen Augenblick ſchwankend— Halling iſt unſer Dieb. Heute Morgen iſt er mit einer großen Expe⸗