Teil eines Werkes 
3. Theil (1861)
Entstehung
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„Nun, mir genügt er. Alsdann handelt der Hal⸗ ling mit Steinen und iſt bekannt als Steinzanger — man nennt ihn ſogar den Steinzangerkönig.“

„Das iſt mir Alles erklärlich, beſter Freund, aber Eins nur macht mir die ganze Geſchichte zweifelhaft. Wenn er wirklich der Mann wäre, den der Statthal⸗ ter in ihm erkannt haben will, und wenn er des Verbrechens gegen Oehe ſchuldig iſt, deſſen Du ihn zeiheſt— dann erkläre ich mir nicht, wie der Menſch ſo frech und dumm ſein kann, noch jetzt hierherzukom⸗

men, Steine zu zangen, Vieh zu ſtehlen, Feuer anzu⸗ legen und ſo unſerm Freunde allen möglichen Schaden

anzuthun, wobei er doch ergriffen und aller ſeiner

Schandthaten überführt werden kann.“

„Carling,“ erwiderte Alfred Brunſt langſam und mit unbeſchreiblicher Herzensgüte:„nur Du kannſt das nicht erklärlich finden, weil Du zu gut, zu ehrlich biſt, an ein ſolches Verbrechen zu glauben. Gerade die Frechheit, mit der dieſer Menſch abermals die Oehe brandſchatzt, beweiſt mir die Verruchtheit und Unver⸗ beſſerlichkeit ſeines Herzens. Er hat einen unbezwing⸗ lichen Haß gegen die Oehe'ſche Familie gefaßt und der läßt ihm keine Ruhe. Rache will er üben, Rache, und das iſt ſein einziger Gedanke. Menſchen wie er,

denken nur an die Sättigung ihrer perſönlichen Ge⸗ Die Inſulaner III. 22