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„So biſt Du alſo am Möwenort geweſen?“
„Ja, da bin ich geweſen. Was ich aber da ent⸗ deckt, erwarteſt Du ſicher nicht.“ Und uun erzählte er Wort für Wort, was wir dem Leſer in den vori⸗ gen Kapiteln mitgetheilt haben.
Carl Melms hatte ſich bei dieſer Erzählung in das Sopha zurückgelehnt und mit geſpannteſter Erwartung den Worten des Freundes gelauſcht. Als dieſer aber ſeine Erlebniſſe am Möwenort berichtet, ſtand er in ſtarker Bewegung auf und ging einige Male nach⸗ denklich durch das Zimmer.
„Das iſt ſeltſam,“ ſagte er,„aber ich ſehe noch keinen Ausgang aus dieſem Labyrinth. Du haſt doch wohl nicht auch den Schlüſſel zu dieſem wunderbaren Räthſel gefunden?“
„Das habe ich doch!“ rief Alfred Brunſt triüm⸗ phirend,„und nun kommt erſt der Maler ſo recht in's Spiel. Höre nur weiter— aber ſetz⸗ Dich, alter Freund, denn nun wird die Geſchichte erſt intereſſant.“
So berichtete er denn ſeine Unterhaltung mit dem Statthalter, dann mit dem Maler und zeigte ihm zu⸗ letzt das Portrait Halling's, welches Carl Melms un⸗ gemein neugierig betrachtete.
„Du kennſt dies Geſicht nicht?“ fragte Alfred Brunſt.


