Teil eines Werkes 
3. Theil (1861)
Entstehung
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wüßtet, was vorgeht. Aber gebt Acht, wenn Ihr auf Wache ſteht, und laßt ihn nicht wieder entſchlüpfen, es hängt das ganze Glück Eures guten Herrn und unſer Aller davon ab.“

„Ja, ja, Herr, das wollen wir ſchon beſorgen und diesmal ſoll er mir nicht wieder entwiſchen.“

„Nein, das ſoll er wahrhaftig nicht, und will er es— nun, ſo ſchießt ihm eine Hand voll Schrot in die Beine, aber— Vormäher, hört es wohl und be⸗

folgt es— tödtet ihn um Gottes willen nicht!“ „Das hat gute Wege, Herr Brunſt! Solch' Un⸗ kraut ſtirbt nicht auf einen Schuß von ehrlicher Hand! O, der Kerl iſt ſein Lebtage ein Scheuſal geweſen und die ganze Oehe—“

„Still!“ unterbrach ihn nochmals Alfred Brunſt mit hoch empor gehobener Hand.„Die ganze Oehe ſooll es zur rechten Zeit erfahren, was wir wiſſen, aber keine Maus darf einen Augenblick früher eine Ahnung davon haben. Jetzt geht, Alter, und vergeßt Euer Verſprechen nicht!“—