Teil eines Werkes 
3. Theil (1861)
Entstehung
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Das iſt ein Sieg, den wir ſchon errungen, bevor wir noch den Menſchen haben, und nun iſt mir Alles, Alles, Alles klar.— O,“ fuhr er halb zu ſich ſelber und halb zum Statthalter ſprechend fort,„das iſt ein wichtiger Moment in unſerm Leben! Wir halten die Schickſalsfäden vieler Menſchen in unſrer Hand! Das bedenkt wohl, Vormäher, und nun gebt mir Euer hei⸗ liges Wort, Mann, daß Ihr, was Ihr jetzt und da⸗ mals geſehen, vor Jedermann geheim halten wollt, bis ich Euch Erlaubniß gebe zu reden. Wollt Ihr das thun?“ „Ob ich es will, Herr Brunſt! Wie können Sie voch ſo fragen!“ 1„Nun denn, Vormäher, ſo ſind wir Beide jetzt die einzigen Mitwiſſer eines großen Geheimniſſes. Aber es ſoll bald enthüllt werden, vielleicht morgen ſchon, und Alles, Alles ſoll an den Tag kommen, was ſich im Grunde meiner Seele birgt. Ha, das wird ein ſiegreicher Tag werden! Ich habe nicht vergebens für das Wohl meiner Freunde gearbeitet— der Lohn iſt ſüß— und das, das macht mich überglücklich, mein alter Freund. O dieſen Halling— Hallunken tauft, ich ihn lieber— den müſſen wir haben und noch dieſe Nacht will ich mit Melms das Nähere vorläufig verabreden. Jetzt, Vormäher, geht ruhig hinunter und thut, als ob Ihr kein Sterbenswörtchen von dem