Teil eines Werkes 
2. Theil (1861)
Entstehung
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dem Sopha zurückgelehnt und ſtarrte ſchweigend vor

ſich hin.

Heinrich Markholm, der ihn unausgeſetzt aber vor⸗ ſichtig beobachtete, denn Alfred Brunſt's Auge blitzte oft raſch nach ihm hin, glaubte wahrzunehmen, ſein Wirth wolle ihm irgend eine Sache von Wichtigkeit mittheilen und das ſchien in der That ſo, allein plötz⸗ lich mochte derſelbe einen anderen Entſchluß gefaßt haben und indem er einen lächelnden Blick auf den ſtillen Maler warf, der mit kühnen Strichen an einer kleinen Skizze arbeitete, ſagte er:

Hm! Haben Sie heute ſchon an Ihren Freund gedacht?

An welchen, Herr Brunſt?

Ja ſo! Sie haben zwei! Nun, den Kleinen auf der Lenz meine ich nicht, dem geht es ohne Zweifel ganz nach Wunſch, der iſt bei dem guten Melms in ſeinem Element, wie der Fiſch im Waſſer. Sie compo⸗ niren und flöten, geigen und ſingen gewiß, daß es eine Luſt iſt. Nein, ich meinte den Dichter, wie Sie ihn nennen

Ah, Guſtav Sternberg! verbeſſerte ſich Heinrich Markholm raſch, der ſich beinahe verſpro⸗ chen hätte. 8

Guſtav Sternberg? fragte Alfred Brunſt mit