Teil eines Werkes 
1. Theil (1861)
Entstehung
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Pferde trabten und galoppirten wiehernd in anmuthi⸗ gen Gruppen ihnen voran. Auch die Landleute wur⸗ den allmälig munter und Peitſchengeknall und Hun⸗ degebell belebten plötzlich die Gegend, die im trüben Nebel bisher ſo öde und ſtill dagelegen hatte.

Endlich waren die beiden Spaziergänger wieder zur Fährſtelle der Inſel gelangt, und nachdem der Beſitzer derſelben mit einigen Schiffern am jenſeitigen Strande ein paar Worte gewechſelt, faßte er den Arm ſeines Gaſtes und führte ihn froh und vergnügt in ſein Haus zurück.

Jetzt wollen wir frühſtücken, ſagte er,die Mor⸗ genluft hat uns Appetit gemacht. Ihnen gefällt alſo mein kleines abgelegenes Reich?

Ueber die Maaßen! ſagte Guſtav aus voller Seele und folgte, innerlich allmälig ruhiger werdend

und ſich beglückt fühlend, in das Herrenhaus, wo in allen Ecken und Winkeln fleißige Hände walteten und ſich beeiferten, des Tages gewöhnliche Arbeit in voll⸗ ſter Pünktlichkeit zu üben.

Verlaſſen wir jetzt die Oehe und ihre Bewohner. Guſtav Steinau wird ſich ohne Beiſtand ſelbſt bald unter ihnen einbürgern. Für's Erſte haben wir unſre Schuldigkeit gethan und jedem der drei Freunde ein behagliches Unterkommen auf Rügen bereitet. Kehren