Teil eines Werkes 
1. Theil (1861)
Entstehung
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für die Oehe paſſend erachend.Nun ſehen Sie erſt aus, wie man hier zu Lande ausſehen muß. Glauben Sie mir, das Herz verändert ſich dadurch nicht, wenn

man einen groben Kittel jetzt gefallen Sie mi in Staatskleidern nit ſie ſich auch darin geberden wie ſie wolle fühlen ſich ſelbſt darin nicht wohl und der Hochmuthsteufel packt in der Regel nur die Leute an, die einen beſſeren Rock tragen als ſie bezahlen können. Hier haben Sie noch einen tüchtigen Stock, einen Schirm brauchen Sie in die⸗ ſem Anzuge nicht und nun kommen Sie.

Der Wirth, ſichtbar freudig bewegt, daß er einem

nd Waſſerſtiefel trägt und ccht. Ich liebe die Leute

gern geſehenen Gaſte ſein Beſitzthum zeigen konnte,

führte dieſen zuerſt nach den Ställen. Die vierzehn ſtarken Pferde, die ſonſt, wenn ſie keine Arbeit ver⸗ richteten, nebſt den Kühen im Freien campirten, waren bei dem geſtrigen Unwetter in den Stall geholt und ſtanden nun muthig wiehernd neben einander. Auch die beiden ſchönen Hengſte, mit denen nur Herr von der Oehe zu fahren pflegte und die ſeinen ganzen Stolz ausmachten, waren dabei. Sodann begab er ſich in den Kuhſtall und in die ziemlich leeren Scheu⸗ nen, die die Erndte dieſes Jahres erſt wieder füllen ſollte. Nachdem auch der Schafſtall und die Enten