Teil eines Werkes 
1. Theil (1861)
Entstehung
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füber den engen ſchmutzigen Hof gebreitet hat. Doch nein, wir irren, es dringen bisweilen noch andere Laute, dem äußeren Leben angehörig, in dieſen höhlen⸗ artigen Raum: Nachts miauen und pruſten ein hal⸗ bes Dutzend Katzen um die Wette ihre ſchauerliche Muſik aus, bei Tage beißen ſich dann und wann mit mörderiſchem Geheul zwei Hunde, eben ſo neidiſch auf einander wie ihre benachbarten Herren, von denen keiner dem andern einen wohlgekleideten Kunden gönnt, und gegen Abend belebt ſich der Hof, indem ein wan⸗ dernder kupfernaſiger Invalide mit ſeiner Drehorgel kommt oder eine blinde Harfeniſtin mit ihrem zer⸗ lumpten Harfenträger, dem der Hunger und die Vaga⸗ bondenromantik grell aus den hohlen Augen ſtieren, aͤauftritt, drei endloſe

ableiern und den letzten Reſt Behaglichkeit nehmen, den man empfinden kann, wenn man ſo unglücklich iſt, zur Bewohnung eines alſo gelegenen Hofſtübchens verurtheilt zu ſein. Allein der Menſch, namentlich

Stücke mit krähendem Geſange

wenn ihn die unerbittliche Nothwendigkeit dazu zwingt, gewöhnt ſich an Alles; die Kinder ſchlafen bei dieſem unaufhörlichen Lärm und wachſen darin auf, ohne ſich darüber zu verwundern, und ſelbſt der Gelehrte, der Denker, der Dichter, verſchließt ſein ſonſt ſo zart⸗ beſgitetes Ohr dagegen oder arbeitet wenigſtens mit