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herzige Anrede ein Wort erwidern konnten, hatte er die Nebenthür geöffnet und Beata gerufen.
„Dieſes iſt meine Frau, Beata, eine geborene Hut⸗ ten,“ ſagte er,„und dieſes iſt mein Oheim Ramkau und ſeine Tochter, meine Couſine. Ich hoffe, wir werden Ge⸗ legenheit genug haben, uns kennen zu lernen und, wo möglich, zu lieben.“
„Ach, mein Kind,“ ſagte der alte Mann ſchluchzend und legte ſeine zitternde Hand auf das ſchöne Haupt der ebenfalls weinenden Beata—„ſieh, ich habe Deinem Gatten Uebles und er hat mir dafür Gutes gethan. Ich bin nichts mehr auf der Welt, als Euer Oheim. Mein
Amt habe ich in die Hände meines Königs niedergelegt—
gönnet mir Ruhe bei Euch, nach der ich allein Verlangen trage, denn hier iſt es ſchön und Eure Geſichter machen einen wohlthuenden Eindruck auf mein Herz, wie ich ihn niemals empfunden habe. Und nun, wo iſt der Mann, dem ich meine Tochter geben will?“
Joſephſon wurde gerufen. Auch ihm ſtanden die Thränen in den Augen, als er ſeine Emma an der Hand ihres ſo plötzlich umgewandelten Vaters ſah.
„Mein Herr,“ ſagte dieſer zu ihm,„wollen Sie mir Ihre Hand geben? So! Zürnen Sie mir nicht mehr. Ich— ich bin ein anderer Menſch geworden. Was Gott
will, das muß der Menſch vollführen, er hat Sie zu nei
ner Tochter geleitet und ich gehorche ihm, indem ich meine
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