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höͤheren Grade ſind mit hinreichenden Mitteln verſehen, die niedrigeren darben nicht ſelten. Werden ſie aber alt und ſchwach und müſſen ſie ihren Dienſt verlaſſen, weil ſie den Forderungen deſſelben nicht mehr genügen können, ſo ſind ſie verloren, denn ihr Gnadengehalt kann ſie und ihre Familie nicht ernähren. Entweder ſie ſiechen dahin oder ſie vermehren die große Reihe ſogenannter verſchäm⸗ ter Armen und fallen dann der Stadt oder anderen Fa⸗ milien zur Laſt. Für dieſe Vernachläſſigten, deren Arbeit man hinnahm und bezahlte, ſo lange ihre Kräfte reichten, dürfte ein Unterſtützungskapital die ſegensreichſten Folgen verſprechen, aber wir haben auch dieſes nicht.
9)„Dienſtboten, die uns helfen nnd unterſtützen in jeder Stunde des Tages und der Nacht, arbeiten allein zu unſerm Nutzen. So lange ihre Kräfte dauern, behal⸗ ten wir ſie. Werden ſie ſchwach, ſo nehmen wir kräfti⸗ gere, jüngere. Wo bleiben nun jene? Sie ſinken nicht ſelten zu Bettlern herab und erregen unſer Mitleid, ſo oft wir ſie ſehen, obſchon wir ihnen nicht immer helfen kön⸗ nen. Ihre Treue, ihre Geduld, ihre Thätigkeit müßte anders und beſſer belohnt werden, aber wer ſoll das thun?
1⁰)„Und endlich, die betagten, verkrüppelten Men⸗ ſchen, die einen ſchweren Lebenstag geſehen, wandeln oft einem noch trüberen Abend entgegen, bis die allmählig


