des guten Willens und der Hände allein. Der Arbeiter
gebraucht Werkzeuge und Inſtrumente, und, wenn er arm iſt, kann er ſie oft nicht beſchaffen, er vermag alſo auch nicht zu arbeiten. Ein Kapital, dieſe nothwendigen Hel⸗ fer menſchlicher Betriebſamkeit anzuſchaffen, zu verſchenken, zu verleihen, dürfte mit ein weſentlicher Beitrag zur Si⸗ cherſtellung und Unterſtützung unſerer armen Bewohner ſein.—
4)„Eben ſo mangelt es oft an Materialien zur Arbeit. Der Spinner hat nicht immer Flachs, der Tiſch⸗ ler nicht immer Holz, der Weber nicht immer Garn ſeinen Händen darzubieten. Könnten wir auch dieſes bisweilen liefern, wir würden viele Glückliche und Zufriedene machen.—
5)„Unſre Winter ſind oft ſehr kalt und viele Men⸗ ſchen frieren in ihrer ärmlichen Wohnung und auf der Straße bei ihrer Arbeit, denn ſie haben weder Holz noch Kleider, noch erwärmende Suppen. Behaglich aber muß ſich der Menſch bei der Arbeit fühlen und den Angriffen der Witterung wie den Anforderungen des Magens muß er Genüge leiſten können, wenn er ausdauern und friedlich ſich benehmen will. Und dieſe Bedürfniſſe allein haben bei uns oft Störungen der öffentlichen Ruhe und Antaſtun⸗ gen des Beſitzes hervorgerufen. Könnten wir ihnen immer und überall abhelfen, wir würden ſelber ruhiger und glück⸗
licher ſein.


