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danken des Sprechenden mehr und mehr ſich belebt, ſein Auge leuchtete von innerem Entzücken und oft und unwillkür⸗ lich fuhr ſeine Hand nach der Feder, die vor ihm lag. Endlich, als Alle ſchwiegen und alſo die Schlußmeinung geſprochen war, um ſeine eigene Beurtheilung zu erwar⸗ ten, ſagte er einfach und mit bebender Stimme:
„Treaden, ſchreiben Sie die Summen ein, die ich für das beſtimme, was Waldau mit allgemeiner Beiſtim⸗ mung dieſer Herren mir vorgeſchlagen hat. Ja, in der Mitte unſerer Hauptſtadt, alſo unſeres Vaterlandes, Allen zugänglich, Keinem verſchloſſen, erhebe ſich ein ſchöner und großer Tempel für die Erzeugniſſe der Künſte und Ge⸗ 1 werbe. Schon in ſeinem Aeußeren deute er durch ſeinen 3 Glanz und ſeine Verhältniſſe an, was Göttliches in ſei⸗ nem Innern enthalten iſt, denn die Arbeiten menſchlicher Hände ſind Ausflüſſe des in uns wohnenden göttlichen Schöpfungstriebes. Ich will aus meinen eigenen Mitteln, ohne jede anderweitige Beihilfe, zur Ehre meines ganzen Vaterlandes, zum Heile der Künſtler, zum Ruhme derer einen Kunſttempel errichten, die ihn mir angerathen haben, denn ich bin vollkommen mit dieſer Idee in Uebereinſtim⸗ mung. Aber wir wollen uns mit der Gründung dieſes wichtigen Unternehmens nicht übereilen. Ich erwarte Pläne, wie es am zweckmäßigſten und ſicherſten wird her⸗ zuſtellen ſein. Ob es mir eine, oder zwei oder mehrere Millionen koſtet, hat für mich kein Bedenken; es geſchehe,
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