Teil eines Werkes 
5. Theiles 1. Abt. (1852)
Entstehung
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nur bitte ich Sie, ſchon an dem beſtimmten Tage des Morgens um elf Uhr bei mir zu ſein und ſich auf längere Zeit einzurichten, da die weite Reiſe ſonſt der Mühe nicht lohnt.

Allle verbeugten ſich noch in herablaſſendſter Ueber⸗ einſtimmung, als plötzlich die Flügelthüren des Neben⸗ ſaales ſich öffneten und zwei Kammerherren hereintraten. Ihnen auf dem Fuße folgte, das edle Haupt freundlich den Geſandten entgegengebeugt, der alte König, das leutſeligſte Lächeln auf dem Geſichte, mit dem Ausdrucke der reinſten Herzensgüte, ganz und gar ohne alles Cere⸗ moniell. Sein helles Auge überflog blitzſchnell die ganze Verſammlung, und blieb dann auf dem Antlitze des ihm folgenden Miniſterpräſidenten haften. Dieſer verſtand den Blick und ſtellte die Herren dem Alter nach vor, welchen Vorgang zu erleichtern, dieſelben ſich ſchnell in die bekannte Reihenfolge geordnet hatten. Der ameri⸗ kaniſche Geſandte kam ſomit an das eine Ende zu ſtehen, denn er zählte ja noch nicht ganz neun und zwanzig Jahre. 3

Der König verbeugte ſich wiederholt und wechſelte mit jedem Einzelnen einige unbedeutende Worte.

Das war die ganze Ceremonie, deretwegen das glänzende Luxus der europäiſchen Mächte ſich entfaltet hatte.

Der König verbeugte ſich noch einmal und zog ſich