Teil eines Werkes 
5. Theiles 1. Abt. (1852)
Entstehung
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noch verneinen kann, und daher möchte ich ſie wohl aus⸗ ſprechen. 3

Soll ich ſie denn beantworten?

Wer denn anders? Wir ſind ja allein.

Eine Frage iſt ſogar an das Schickſal erlaubt.

Alſo Du lächelſt? Nun, dann ſei einmal mein Schickſal, o wenn Du lieber willſt, ſogar Dein eignes Schickſal.

Wie kann ich mein eigenes Schickſal ſein?

Wenn nicht ſein, doch es herbeiführen. Alſo ich darf fragen?

Gewiß!

Dann ſage mir, liebe Louiſe, ob Du nicht auch ſo

einen Tag erleben möchteſt, wie ihn Deine Schweſtern

heute feiern?

Du kennſt ja meine Anſicht darüber.

Anſichten wechſeln. Die Deine war in der erſten Jugend gefaßt. Du biſt verſtändiger geworden. Wir ſind vom Glück geſegnet.

Das war ich immer.

Vom himmliſchen, ja! Ich rede vom irdiſchen.

Ach ſo!

Nun, warum errötheſt Du?

Ich erröthe nicht!

Das kannſt Du am wenigſten wiſſen, ich aber ſehe es. Mit Einem Wort, Louiſe, hat der junge Geiſtliche