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welche in die Privatwohnungen auf höheres Geheiß gelie⸗ fert worden waren. Nun wurden von den Künſtlern ſelber eigene und fremde Gemälde, koſtbare Kupferſtiche und Handzeichnungen, in ungeheurer Menge, geordnet und vertheilt, die bronzenen, ſteinernen und hölzernen Zier⸗ rathen des Luxus und der Kunſt in allen Gemächern nach Geſchmack und Künſtlerſinn aufgehängt und auf⸗ geſtellt. Und um die Reichthümer alle, wie ſie ſchon ſelten und ausgeſucht waren, noch höher zu überſtrahlen, kam gerade jetzt Joſephſon und Willibald mit Mr. Staunton und Treaden und ihren amerikaniſchen Schätzen allerlei Art an, die wohlerhalten den weiten Weg über den Ocean zurückgelegt hatten. Das war ein gegenſeitiges Staunen und Bewundern, ein Begrüßen und Beglückwünſchen der Freunde, die ſich ſo lange nicht geſehen hatten und nun ihre ganze Umgebung ſo vollſtändig verändert und ver⸗ ſchönert fanden!
Sogleich begab man ſich an eine Sonderung der
von jenen mitgebrachten Gegenſtände, um ſie an die
paſſendſten Lokalitäten zu vertheilen; ſie aber nur zu betrachten, nahm ſchon eine lange Zeit weg. Zuerſt bewunderte man die mexikaniſchen Pferde, von denen kein
einziges Schaden genommen hatte, und namentlich Lambeck
konnte ſich von den mit einem Male beinahe gefüllten Ställen nicht losreißen. Dann wurden die übrigen Koſt⸗ barkeiten aus Mr. Huttens reicher Sammlung aus ihren


