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Dir eine behagliche und trockene Stätte zu bereiten, Du wirſt ſie finden, wie Du ſie wünſchteſt, denn Du wirſt ſelbſt zufrieden, geſund und glücklich darin ſein.
„Kannenſchmidt fehlt uns ſehr, für die großen Fresken haben wir kaum fähige Hände genug gehabt, und haben deshalb Hülfe bei Auswärtigen ſuchen müſſen, Lambeck hat etwas Außerordentliches geleiſtet; er iſt ein Menſch, den wir nicht genug bewundern können, wenn er ſich auch meiſt unſerer Bewunderung entzieht. Raphael, der glückliche Braͤutigam, hat ſeine Meiſterſchaft in Ita⸗ lien vollendet, Du wirſt ſeiner Hände Werke herrlich finden. Riegenſtahl, der gute Kerl, arbeitet Tag und Nacht, er iſt unermüdet. Was Ernſt und Karl betrifft, ſo ſind ſie meine rechten Hände geworden, Du wirſt in ihnen mit Deinen Jugendgeſpielen zufrieden ſein.
Daß Joſephſon ein halber Mohr, ein kühner Reiter, ein wilder Jäger geworden, glauben wir gern, er hat Talent zu Allem, ſogar zu dummen Streichen. Sage ihm doch, daß der ehemalige Kammergerichtspräſident, ſein Gönner, Geſandter in Rom iſt und noch daſelbſt weilt, Judith ſchickt für ihn einige Briefe mit, deren Schreiber ich nicht kenne. Alle ſind geſund und herz⸗ innig Dir ergeben wie immer.
„Alſo bleibe, wo Du biſt, überraſche mich um Gottes willen nicht, Du verdürbeſt Dir und uns die


