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bräunt aber vollkominen geſund, vom Glück des Wieder⸗ ſehens ſtrahlend, Por⸗ das ſehnſuchtsvolle Auge Beata's. Sprachlos lag ſte an ſeinem Halſe und jetzt erſt entquoll ihrem Auge die erſte Thräne, aber es war die der Freude, denn von nun an ſollte keine Trennung mehr ſein zwi⸗ ſchen ihr und dem Geliebten ihrer Seele.
Was war da Alles zu erzählen, zu hören, von
beiden Seiten! Und wunderbar! der weitgereiſte Mann,
der ſo viel Neues geſehen und erlebt, er hatte viel weni⸗ ger zu berichten, als das unſchuldige Kind der Natur, welches in ſeinem Hauſe und bei ſeinen gewohnten Be⸗ ſchäftigungen geblieben war und nichts Neues geſehen, wohl aber tauſend neue Gedanken erfunden und ausge⸗ malt hatte. Denn eine ganze, neue, ſchönere Welt war in des Mädchens Herzen aufgeblüht, zahlloſe, unbeſchreib⸗ lich ſchöne Blumen ſproßten in ihrem jungfräulichen Bu⸗ ſen und erfüllten mit ihrem zauberhaften Dufte ihre ganze in Gährung gerathene Seele. Und mit welchem Antheil, welcher Bewunderung lauſchte der gereiftere Mann dieſen ihm noch unbekannten Ausbrüchen der glück⸗ lichen Trunkenheit eines fremden Weſens, nie war das Alles für ihn ſo ſchön, ſo lieblich, ſo wonnevoll und Glück verheißend! Untrennbar lag ſie an ſeinem Herzen, lispelte Worte der Liebe und berauſchte ſich an der mil⸗ den Flamme ſeines den ganzen Himmel ſeiner Seele offenbarenden Auges.„Cigarita, erzähle,“ ſagte ſie mit


