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manden als allein Gott und gebet Eure Seelen einander hin, wie Ihr einſt Eure Leiber einander hingeben werdet.
„Daß Beata beinahe zehn Jahre jünger iſt als Du, i*ſt mir gerade lieb und recht. Der Mann, der ein ſchö⸗ nes Weib lieben und es in ſeiner Schönheit zu ſeinem Wohlgefallen erhalten ſehen will, muß ſo viel älter ſein. Es hat dies ſeine eigenen Segnungen, ſeine eigenen Vor⸗ theile, die Jeder erkennt, wenn er ſie zu erfahren oder zu vermiſſen beſtimmt iſt.—
„Führe meine Tochter nach Europa und ſchließe ihr mit dem Schlüſſel der Belohnung die Schätze und das Glück der Welt und des menſchlichen Lebens auf. Sie geht gern mit Dir, wohin Du ſie führſt, und wäre es bis an das Ende der Welt ſelber,— das weiß ich, das fühle ich, denn ſie wird für Dich ſein, was Deine Mutter für mich geweſen wäre, ein ganzes, im Großen und Kleinen Dir vollkommen ſich hingebendes Weib.
„Noch Eins könnteſt Du mich fragen. Warum ich nämlich nicht meinem Kinde allein mein ganzes Vermögen vererbt? Meine Antwort iſt die, daß ich dieſes Wagniß ſelbſt bei einem Sohne nicht unternommen haben würde, wenn ich denſelben nicht in allen Beziehungen dieſer Erb⸗ ſchaft würdig erachtet hätte. Bei einem Mädchen, welches wie Beata allein in der Welt ſtand, wäre es eine Ver⸗ wegenheit, eine Thorheit, ja, eine ſchlimme Handlung ge⸗ weſen. Denn was iſt für die nie geduldig harrende, ſtets


