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ſchmackvollſte gekleidet. Mr. Huttens Lieblingsfarben, Meergrün und Silber, gaben den Grundton an; die Ne⸗ ger gingen in orientaliſcher Tracht einher, weite, unten ge⸗ ſchloſſene Beinkleider, griechiſche Sammtjacken, flitterge⸗ ſtickte Gürtel, auf der Straße lange faltenreiche Gewän⸗ der darüber tragend. Die Bedienung ſelbſt geſchah raſch, lautlos, einem halben Winke folgend.
Eduard empfand bei der Wahrnehmung aller dieſer Koſtbarkeiten beinahe ein unbeſchreibliches Angſtgefühl, er hatte dergleichen nie geſehen. Joſephſon war wie ge⸗ blendet und folgte Mr. Wharton, der dem Erben die Schlüſſel des Hauſes überreicht hatte, eher mit Bellom⸗ menheit als Wohlbehagen. Mr. Wharton führte ſie durch das ganze, weite Haus, durch die lunben gewölb⸗ ten noch koſtbareren Feſtſäle, durch Keller, voll der älte⸗ ſten und geprieſenſten Weinſorten der Welt, durch die Stallungen, in denen Vollblut⸗Pferde, namentlich ſpa⸗ niſch⸗mexikaniſcher Zucht, die beſten des neuen Kontinents, ſtanden und voll ungebändigten Feuers, mit glühenden Blicken und ſcharrenden Hufen den Augenblick zu erwar⸗ ten ſchienen, wo ihr neuer Gebieter ſie in die Luft, in Bewegung führen würde, damit ſich das innen lodernde Feuer nicht kraftlos ſelber verzehre.
Und als ſich die Staunenden nun an den Speiſe⸗ tiſch ſetzten und eine unzählbare Reihe der wohlſchmeckend⸗ . 13*


