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herrlichen Gemälden, größtentheils Meiſterſtücken italieni⸗ ſcher Kunſt, geſchmückt. Die Fluren und Treppen mit geſchliffenem Marmor oder Granit belegt, alle mit dun⸗ kelgrünen Teppichen wohnlich ausgeſtattet. Die maſſiven, koſtbaren Möbel ſchienen hervorgegangen aus den Händen wahrer Künſtler, die Seſſel, Sopha's und wie die an Ausdrücken verſchwenderiſche, ausländiſch ſprechende Mode alle dieſe Ruhegegenſtände benennt, waren mit den ſchwer⸗ ſten Seiden⸗ und Sammtſtoffen überzogen. Die Ge⸗ räthe, deren man ſich zu allerlei Verrichtungen der Be⸗ quemlichkeit und des modernen Lebens bedient, waren von ausgeſuchteſter Arbeit, dem Auge wohlthuend, dem Zwecke vollkommen entſprechend. Die großen Kamine von ame⸗ rikaniſchem geadertem, blauem, roſenrothem und ſchwarzem Marmor oder Granit waren mit vergoldeten Gittern ein⸗ gefaßt, die Fußböden von wohlriechenden Holzarten in Moſaik gearbeitet, die Decken der Zimmer entweder mit Freskogemälden bedeckt oder von wunderſchöner Stukka⸗ turarbeit. Maſſiv ſilberne Kronleuchter, Armleuchter in allerlei künſtlichen Formen und Geſtaltungen, auch ſolche von glitzerndem Bergkryſtall, hingen von allen Decken herab, ſtanden auf Konſolen, vor den Spiegeln, an den Wänden und verbreiteten Abends, wenn ſie angezündet wurden, ein magiſches Licht mit ihren hunderten rother, weißer und grüner Wachskerzen.
In derſelhen Art war die Bedienung auf das Ge⸗
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