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ungeheurer Reichthümer vielen neuen und alten Wohlthaͤ⸗ tigkeitsanſtalten zuwendete, ſo vielen einzelnen Armen wie der allgemeinen Bedürftigkeit der Vaterſtadt Mr. Huttens beſtimmte jährliche Vermächtniſſe er ausſetzte, ſo ſah man nur zu bald, daß die vorhandenen Mittel kaum zur Hälfte damit erſchöpft wurden. Seiner Freunde, der Beamten ſeines Haushaltes, der übrigen Künſtler, Hand⸗ werker und Arbeiter Beſoldung, die er Alle mit einem ſicheren jährlichen Einkommen beglücken wollte, und deren Zahl nach ungefährer Berechnung etwa dreihundert Köpfe betrug, ſelbſt wenn er, was bis jetzt noch nicht ſeine Ab⸗ ſicht war, ſogar eine Schule für die Schauſpielkunſt errichtete, verlangte immer nur eine jährliche Ausgabe von noch lange nicht 300,000 Thalern. Für vater⸗ ländiſche große Bauten waren jährlich etwa 150,000 Thlr. ausgeſetzt, für wohlthätige Zwecke 400,000 Thaler, für die vaterländiſche Marine 500,000 Thlr., für Hebung der Künſte, Wiſſenſchaften und Gewerbe 4 bis 500,000 Thlr. und das machte Alles zuſammengerechnet noch nicht zwei Millionen Thaler aus, die zu dieſen Zwecken beſtimmt waren. Es blieben alſo zur Beſtreitung des vorge⸗
ſchriebenen glänzenden Lebens noch mehr als eine Million
und 400,000 Thaler jährlichen Einkommens übrig, aller⸗ dings ein mehr als fürſtliches Vermögen, welches dem Beſitzer noch immer viel zu unermeßlich war, als daß er


