Teil eines Werkes 
4. Theiles 1. Abt. (1852)
Entstehung
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dacht. So wollte es der Erblaſſer. Denn bevor Sie dieſes verhängnißvolle Schloß mit dem Schlüſſel eröffne⸗ ten, den ich— ſehen Sie hier— auf bloßer Bruſt über den atlantiſchen Ocean getragen habe, ſoll ich Sie fragen, ob Sie wohl wiſſen, oder ahnen, oder hoffen, wie groß Ihr Erbtheil iſt?“

„Nein, mein Herr, ich hoffe, ahne und weiß nichts davon.“

„So gedulden Sie ſich noch einen Augenblick. Auch hierin muß ich Sie vorbereiten, denn Mr. Hutten hat uns mündlich und ſchriftlich mitgetheilt, daß Menſchen, wie Sie vor Schmerz ſterben, auch vor Freude ſterben können, und Ihren Tod will er nicht, im Gegentheil, er will Ihr Leben lange und Ihre Geſundheit dauerhaft erhal⸗ ten wiſſen.“

Sduard lächelte und ſah Joſephſon an, der kaum ſeine Neugierde bezwingen konnte und leiſe trippelnd in Bogengängen um die beiden Männer herumſchlich.

„Fürchten Sie nichts,“ ſagte er,„ich ſterbe nicht vor Freude, ſehen Sie mich an, wie ruhig ich bin.“

„Jetzt noch— ja, ich ſehe und bewundere es. Mr. Hutten muß ein ſcharfes Auge, wie bei Allen, auch bei

Ihnen gehabt haben. Aber er wollte Ihr Nervenſyſtem berückſichtigt wiſſen, ich erfülle mit dieſer Zögerung nur beſchworene Pflicht. Auf wie hoch ſchätzen Sie

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