Teil eines Werkes 
3. Theiles 2. Abt. (1852)
Entstehung
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Wahrſcheinlich ſehr gut, daß ich keiner bin.

.Sie wurden nicht aus Liebe zu einem Mädchen Arzt, nicht wahr, Eduard? ſcherzte das loſe Mädchen und ſah Emma von der Seite an. 3

Judith, Judith, welche Thorheit!

Wie? Glaubſt Du, daß Herr Wollzagen das nicht 8

Emma ließ ſie nicht ausſprechen, ſondern hielt der Schwätzerin den Mund zu. Eduard aber erſah, daß

Joſephſon kaum noch ſeiner Empfehlung bedürfe, ein

dreiſterer Mund hatte ſich für ihn geöffnet.

Das Geſpräch war zu Ende. Das Abendeſſen . wurde aufgetragen und gleich darauf ging Emma nach

Hauſe, von einem Diener ihres Vaters geleitet. Auf der Treppe, bis wohin Indith die Freundin führte, fragte ſie leiſe: Nun, wie gefällt er Dir?

Er iſt ſo, wie Du ihn geſchildert. Nur ſcheint

Ber mir weniger heiter, als Du ihn gezeichnet. Er hat vielleicht traurige Erfahrungen gemacht.

Kleine Närrin! Verliebt iſt er nicht und in Dich am wenigſten. 3 Dann tröſte Du ihn, Judith gute Nacht! Und ſie ſprang luſtig die Treppe hinunter. Was iſt Ihnen nur heute, Eduard? ftagte