Teil eines Werkes 
3. Theiles 1. Abt. (1852)
Entstehung
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dieſiſchen Himmel, das weiß ich gewiß, er wollte uns

Alle küſſen. Der Kuß eines Erzengels im Paradieſe macht d ſelig!

Nun! auf mich hätte er nicht die Wirkung gehabt. Aber daß ich es nicht vergeſſe. Du kannſt mir wieder, wie gewöhnlich, ſehr nützlich werden, Eduard.

Wie das!

Judith iſt eine Buſenfreundin von Fräulein Ram⸗ kau geworden. Du wirſt ſie oft bei ihr treffen.

Ich denke nicht zu häufig dahin zu gehen.

Aber doch bisweilen. Wenn Du ſie ſiehſt, bedenke, daß ich Dein Freund bin, und alle Tage verliebter werde 5 Du verſtehſt mich.

Wie iſt denn das aber gekommen?

Wenn Du ſo fragſt, muß ich Dir doch zur Hälfte mittheilen, was ich Dir erſt ganz verſchweigen wollte. Lambeck hat den Eigenſinn gehabt, ſeiner vertriebenen Königstochter das Geſicht der Tochter des Bankiers zu geben. Das Bild war öffentlich ausgeſtellt, und hat auf den Kammergerichtspräſidenten einen ſolchen Eindruck gemacht, daß ſeine Tochter begierig wurde, das ſchöne Mädchen in Wirklichkeit zu ſehen, denn es hatte ſich ſehr bald das Gerücht verbreitet, das Bild ſei ein Portrait.

Hat ſie ihm denn geſeſſen? Bewahre! Er hat ihr Bild bei Raphael geſehen, .

ff