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er vergißt ſich ſelber nicht. Er hat, glaube ied den heſte
Wurf von uns gethan.“
„Was iſt denn mit ihm?“
„Der Tauſend, Eduard! der Lambeck iſt doch ein tüchtiger Kerl. Der iſt hier geblieben, das ganze Jahr, und hat gemalt und gemalt, als wollte er ein Muſeum füllen. Ein Bild aber, ein einziges, das er ausgeſtellt, iſt ſo vortrefflich gelungen, daß man ihn zerreißen moͤchte, wenn er nicht ſo ungeheuer zähe wäre. Die ganze Stadt ſchwärmt für ſein großes Talent.“
„Was iſt es denn für ein Bild? Du machſt mich neugierig.“
„Wilde Natur, romantiſche Felsparthie bei Monden⸗ ſchein, auf einer Höhe ein Schloß mit erleuchteten Fen⸗ ſtern, unten in einer Schlucht auf kaltem, erbarmungsloſem Geſtein die beiden einzigen Geſtalten. Es ſoll mich wun⸗ dern, ob Du dieſe erkennen wirſt.“
„Welche Handlung liegt in dem Bilde, und wie groß iſt es?“
„Ich denke mir, daß es etwa zehn Fuß i in die Breite hat.“
„Alſo mit lebensgroßen Figuren?“
„Gewiß, und mit ſehr vielem Leben darin. Man denkt ſich oder ſieht ein vertriebenes und enterbtes Ge⸗ ſchwiſterpaar. Es iſt Bruder und Schweſter. Sie ſind
Königskinder. Ihr Vater, ein grauſamer Slovakenfürſt,


