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in die unmittelbare Gegenwart ſeines Lebens verſetzt, ein Umſtand, der ſich bei vorwärts ſtrebenden Jünglingen ſelten findet, indem die einen, weichlich und träge, in einer angenehmen Vergangenheit träumend ſich ergehen, die anderen, von einem raſtloſen Ehrgeize ergriffen, nichts als eine hoffnungsvolle Zukunft vor Augen haben.
Eduard war ungefähr noch eine Meile von dem Thore der Hauptſtadt entfernt, und ſchritt rüſtig den ebenen Weg einher, als ſein ſcharfer Blick auf einen Wanderer gelenkt wurde, der, ebenfalls ohne Begleitung von der anderen Seite herankommend, in ſeinem Gange, ſeiner Haltung lebhaft an Joſephſon erinnerte. Er ging mitten auf dem Fahrwege und bewegte einen Stock fech⸗ terartig in ſeiner Rechten.„Wenn das nicht Joſephſon ſelber iſt,“ dachte Eduard,„ſo habe ich kein ſcharfes Auge mehr.“ Sie kamen ſich raſch näher— und wirklich, der Freund war, auf ſein gutes Glück bauend, dem Freunde entgegengegangen. Joſephſon, als er Eduard erkannte, ſtieß einen Jubelruf aus und eilte dem freudig Bewegten mit offenen Armen entgegen.
„Sieh!“ ſprach Eduard, als die erſten Begrüßungen voorüber waren,„das iſt ſchön von Dir, Du haſt es getroffen.“
„Ich treffe immer, mein Freund, wo ich den rechten Fleck nicht verfehlen kann. Du haſt es geſchrieben und ich habe es geleſen, und da Du eben ſo pünktlich biſt,


