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er die Zerſtreutheit eines mit ſo vielen ſchwierigen Arbei⸗ ten überhäuften Mannes. 3„Ich danke, danke,“ erwiderte der zerſtreute Advo⸗ kat, nahm ſeinen Hut und hatte, ſchon ehe er den Laden des Geldhändlers verlaſſen, ſeine Gedanken auf etwas ganz Anderes gerichtet. Etwas langſamer als er gegangen war, kehrte er in ſein Haus zurück, und je näher er ſeinem Zimmer kam, um ſo bedächtiger wurde ſein Tritt, um ſo geſenkter ſein Haupt, um ſo nachdenklicher ſeine breite, ſonſt ſo dreiſt um ſich ſchauende Stirn. Er erſchrack faſt, als Frau Schwarzkopf ihm auf der Treppe entgegentrat und, das Kaffeegeſchirr heruntertragend, mit einer ihm lauter und ſchneidender wie gewöhnlich klingenden Simme fragte: „Schon wieder zurück, Herr Aſſeſſ wollt' ich ſa⸗ gen Herr Juſtizrath? Wollen Sie vielleicht jetzt den Kna⸗ ben ſehen?“ 3 „Nein, nein, Frau Schwarzkopf,“ verſetzte er haſtig und barſch,„nachher, nachher, ich bin mit meinen Ge⸗ ſchäften noch nicht fertig. Ich werde Euch rufen, hört Ihr, wenn ich ſehen will— ich meine den Jungen— aber, wie iſt es denn? ſieht er geſund aus?“ Durchaus nicht geſund,“ erwiderte die Frau,„blaß
und abgemagert genug, das arme Kind. Es ſchläft im⸗
mer noch.“
„Das dacht' ich wohl!— das dacht ich wohl!“ war


