Teil eines Werkes 
1. Theil (1852)
Entstehung
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Iſt Dir denn Alles gleichgiltig geworden, ſeitdem Du mich zur Frau und Arbeit in der Werkſtatt haſt?

Was ſoll mir denn gleichgiltig geworden ſein? Ich weiß nicht, was Du haſt. Was gehen Dich mit einem Male die Angelegenheiten Anderer an? Laß mich in Ruh und bring' mir den Kaffee.

Es iſt gut, ſagte die Frau, und ging ſchmollend aus der Werkſtatt.Die Männer dünken ſich ſtets ſo weiſe, viel weiſer, als wir Frauen, und doch ſehen ſie mit hellen Augen nicht, was um ſie her vorgeht. Es iſt richtig mit alle Dem. Ich weiß nicht, was es iſt, was mich in Aufregung verſetzt, aber ſo viel weiß ich, daß etwas da iſt, was mir nicht gefällt und was mir das Herz ſchwer macht. Dieſer arme Junge ein ſo hüb⸗ ſches Kind und ſo verlaſſen und dieſer Bauer, denn etwas Anderes iſt er nicht, der ihn mitnehmen ſoll das iſt nicht klar und nicht recht. Nun, wir werden ja ſehen! Und der Herr Aſſeſſor, oder Juſtizrath, was er jetzt iſt, ſieht mir ſchon lange ſo aus, als wenn ihm etwas auf dem Herzen läge, was nicht darauf liegen ſollte. Ich kenne ihn. Sonſt ſo heiter und ſo freund⸗ lich, und jetzt ſo ſtill und verſchloſſen. Und in ſeinen Augen, ſo viel er auch ſeine goldene Brille davornimmt, iſt auch kein reiner Himmel. Nun, wir werden ja ſehen. So ſprach, oder dachte vielmehr eine Frau aus demn SHmndwetkrſande eine Frau von einfacher uund geringer