Teil eines Werkes 
1. Theil (1852)
Entstehung
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In dieſem Augenblicke öffnete ſich die Thür, und herein trat Meiſter Schwarzkof, ein junger, hübſcher, in eine baumwollene Jacke gekleideter Mann, deſſen regel⸗ 4 mäßiges Geſicht etwas Ernſtes für ſeine Jahre zeigte.

Sieh, Ernſt, ſagte die Frau,da iſt ein Knabe gebracht für den Aſſeſſor

Gut! erwiderte der Mann.Guten Morgen,

mein Sohn! Guten Morgen, ſagte auch der Knabe. Und wundert Dich das nicht? fragte die Frau

mit einem Blicke, der wahrſcheinlich mehr als ihre Worte bedeuten ſollte.

Was ſoll mich das zwundern? das iſt des Aſſeſſors

Angelegenheit. f.

Das weiß ich ſo gut wie Du, Ernſt. Ich ſollte aber meinen, man könnte ſich wundern, daß er uns nicht vorbereitet hat.

Närrchen! ſind wir ſeine Vertrauten? he? Ich will nicht hoffen, daß Du es biſt. Aha! ſtill, ſtill, gib mir mein Frühſtück. Bring' es in die Werkſtatt. Arbeiten iſt beſſer als neugierig ſein!

Und mit dieſen wenigen Worten, die von einem freundlichen Blicke gegen die junge Frau und einem leich⸗ ten Kopfnicken gegen den Knaben hin begleitet waren, verließ der fleißige Mann das Zimmer, um ſich wieder

an ſeine Arbeit zu begeben.