Teil eines Werkes 
3. Theil (1859)
Entstehung
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ſiaſtiſch aufgeregte Künſtler,„Sie haben mir nicht zu viel von den Leiſtungen dieſes jungen Mädchens ge⸗ ſchrieben. Sie iſt ein muſikaliſches Phänomen und ich kann nicht anders ſagen, als daß ihre Anlagen und ihr Lehrer ein wahres Wunderwerk aus ihr ge⸗ ſchaffen haben. Es giebt keine Schwierigkeiten, die ſſie nicht mit der Leichtigkeit überwindet, wie etwa ein Vogel über einen Berg fliegt. Ihre Technik iſt voll⸗

endet, ihr Ausdruck und Vortrag voll Seele und Adel,

ihr Geſchmack rein und nicht im Geringſten überla⸗ den, wie es heut zu Tage ſo häufig vorkommt. Was ſoͤll ich da noch ändern, beſſern oder nachhelfen? Hier

haben mächtigere Hände, ein erhabener Wille und

eine naturwüchſige Kraft Etwas gewirkt, was ich mit dem beſten Willen aus mir allein heraus nicht bewir⸗ ken könnte. Dieſe Spielerin kommt mir vor, wie ein mächtiger, im Urwalde gewachſener Baum, den Got⸗ tes Winde gekräftigt und geſchirmt, und den Gottes Sonne mit ihrer gewaltigen Kraft zu der Ueppigkeit, Schönheit und Fülle gezeitigt hat, in der er vor uns ſteht. Vielleicht ſind hier und da einige überflüſſige Blättchen und Reiſerchen zu beſchneiden, um eine noch zartere Harmonie in das Ganze zu bringen, aber

weiter auch nichts. Laſſen Sie ſie viele und gute

Muſik hören, ihr Ohr allein kann noch Manches ler⸗

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