er, an demſelben Tage noch einen Ausflug nach dem Schreckenſtein zu unternehmen, und ſollte ihn ſelbſt die Nacht dabei überholen. Nachdem er genaue Er⸗ kundigungen über den einzuſchlagenden Weg eingezo⸗ gen hatte, begab er ſich Nachmittags drei Uhr, von ſeinem treuen Spitz, der kein lahmes Bein mehr hatte, 8 begleitet, auf die Wanderung.
Es war ein angenehm warmer Septembertag. Ein
nen der hochſtämmigen Bäume und trieb langſam die kleinen weißen Wölkchen vor ſich her, die am dunkel⸗ blauen Himmelsgewölbe von Zeit zu Zeit ſichtbar wur⸗ ddeen. Unſer junger Wanderer athmete mit Wolluſt die furkende balſamiſche Luft ein, die dem Walde ent⸗ ſtrömte, und ſchritt, ſo behaglich geſtimmt wie je in ſeinem Leben, einen allmälig ſich ſenkenden Höhenzug hiinab, ein Liedchen pfeifend und bisweilen ein paar ermuthigende Worte an ſeinen dicht neben ihm ſprin⸗ genden Liebling richtend. Aber nicht in gerader Linie verfolgte er den einmal
eingeſchlagenen Pfad; bald lockte ihn hierhin, bald 4 dorthin irgend ein aus der Ferne maleriſch hervortre⸗ tender Punkt, ein Fels oder ein ſchöner Baum, und nicht immer konnte er dem Wunſche widerſtehen, das, wmas ſich von Weitem in ſeiner Phantaſie ſo ſchön
leichter Südwind rauſchte durch die üppigen Laubkro⸗
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