Teil eines Werkes 
1. Theil (1859)
Entstehung
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Punkt erreicht und ſah ohne Beſorgniß hinab in die nebeldampfende Tiefe, über der ſich der Sturm be⸗ reits ausgetobt hatte und weiter nach Oſten gezo⸗ gen war..

Als man erſt ſoweit gelangt, gönnte man ſich einige Minuten Ruhe, um friſchen Athem zu ſchöpfen. Allgemein war man arg zugerichtet. Die Toiletten der Damen waren vernichtet, alle Kleider durchweicht, und theilweiſe hatten ſie ſogar ihre Farben verloren. Einen wie ſeltſamen Anblick daher die endlich wieder

weiter wandernde Gruppe darbot, kann man ſich leicht

vorſtellen. Auch gaben davon ein ſprechendes Zeug⸗

niß das Kichern und Lachen und die ſchelmiſchen Zu⸗

rufe, mit denen die muthig vorwärtsſtrebenden Rei⸗ ſenden von einigen glücklicheren Schickſalsgefährten

begrüßt wurden, die ſich weislich bei Zeiten unter einer vorſpringenden Felsklippe geborgen hatten und hier hockend, kniedlid oder ſitzend in behaglicher Ruhe die vom Wetter hart mitgenommenen Vorübetzie⸗ henden betrachteten. 3 Als man die Hochebene jenſeits des kleinen Win⸗ terberges erreicht hatte, dem großen Winterberge zu⸗ ſeuerte und der Weg hier wieder breiter, weniger beſchwerlich und durchaus ungefährlich wurde, hatte der bis auf die Haut durchnäßte junge Reiſende den