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immer ein glücklicher Bund; wo aber die Liebe des Geiſtes mit der des Herzens vereinigt iſt, da wird ſie eine göttliche Gabe, die köſtlich und herrlich iſt, wie Alles, was von Gott ſtammt.
Wir haben ſie im vorigen Jahre geſehen, wo wir einer Einladung nach dem ſchönen Andreashof Folge leiſteten. Nie aber iſt uns der Segen Gottes erha⸗ bener und ſchöner erſchienen, der zwei Menſchen ver⸗ ſchiedenen Geſchlechtes auf der Erde zuſammenband, als hier, da wir Henrik und Helenen im Kreiſe ihrer Kinder ſitzen ſahen und die Blicke wahrnahmen, die Einer auf den Andern richtete, wenn er kam oder ging, wene er ſprach oder ſchwieg— Beide kamen uns wie ein in zwei ſchöne Theile getheiltes Ganze vor, und wenn wir neidiſch ſein könnten, würden wir allein das Glück beneiden, welches dieſe beiden Menſchen auf Erden gefunden haben.
Möge es ihnen lange erhalten bleiben— mögen ſie die Sehnſucht überwinden, die noch bisweilen ihre
Herzen nach dem entfernten Vaterlande zieht— möge
— und dies ſoll das Schlußwort unſers mangel⸗ haften Werkes ſein, für deſſen Fehler wir den güti⸗ gen Leſer um Nachſicht bitten— möge dies Vater⸗ land einſt frei von den Feſſeln werden, die es noch
heute bedrücken, und möge dann Niemand in Schles⸗ 25*


