Teil eines Werkes 
4. Theil (1856)
Entstehung
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Dein Arm lag matt in der alten Schlinge Deiner Gebrechlichkeit. Nur im Herzen und im Geiſte biſt Du groß. Und wie die Thiere des Waldes, die die größten, ſtärkſten und begabteſten ſind, haſt Du von der Natur wohl das Bewußtſein Deiner Kraft, aber nicht den Trieb erhalten, ſie zu üben. Gott ſegne

Dich und uns mit Dir das iſt mein Gebet, ſo lange dieſe Augen Gottes blauen Himmel ſchauen Amen!

Erſt im Mai des folgenden Jahres läuteten die Hochzeitsglocken auf Andreashof am Rhein. Zwei überaus glückliche Paare reichten ſich am Altare die Hände und gelobten nun auch vor Gott, was ſie ſchon oft im Stillen gelobt ewige Hingebung und Treue.

Andreas hatte bei dieſer Gelegenheit den Seinigen eine Ueberraſchung zugedacht, und dieſe war ihm voll⸗ ſtändig gelungen. Er hatte die drei Capitaine vom Strande bei Emmerslund zu ſeiner Familienfeier ge⸗ laden, und ſie waren gekommen, um das Glück ihrer Freunde am Rhein zu ſehen, wie ſie ihr Unglück ſo oft an der Oſtſee getheilt.

Hollah, Commodore, ſchrie Capitain Kühlwetter,