Teil eines Werkes 
4. Theil (1856)
Entstehung
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gern hätten wir Euch mehr gegeben, wenn wir mehr in unſeren Händen gehabt hätten.

In den erſten Monaten ſeit ſeiner Ankunft in der neuen Heimat, als der Kampf um Schleswig⸗Holſtein noch nicht zu Ende war, ſaß Andreas nach vollbrach⸗ ter Arbeit oft auf ſeinem Seſſel am Fenſter, vor ſich

den friedlich ſtrömenden Rhein, über ſich den ſegnen⸗

den Himmel, um ſich die theuren Glieder ſeiner Fa⸗ milie, und las eifrig die Zeitungen, die Zug für Zug den Kampf der ſtreitenden Parteien meldeten. Als er aber eines Tages das Ende deſſelben las, ſtiegen dunkle Betrachtungen in ſeinem Hirne auf und er legte ruhig, nicht zürnend, wie man hätte denken mögen, das Unglücksblatt bei Seite.

O, ſagte er mit wehmüthiger Stimme,der traurige Kampf in meinem Vaterlande iſt alſo zu Ende. Ich danke Dir, mein Gott, daß Du mir einen Ruheſitz gegeben, wo ich in Frieden das Tage⸗ werk meiner Hände beſchauen kann. Hierher kann mich die Rache meiner Feinde nicht mehr verfolgen ich wenigſtens bin ein freier Mann und meine Kinder ſind es auch. Dänemark hat alſo wirklich ge⸗