Teil eines Werkes 
4. Theil (1856)
Entstehung
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ferenzrath Parrhiſius ſehr bald zu erlangen, da ſeine Papiere in beſter Ordnung befunden wurden. An⸗ 4 dreas und ſeiner Familie wurde anfangs nur die Er⸗ laubniß zum einſtweiligen Aufenthalt ertheilt; erſt in ſpäterer Zeit, als auch er ſeine Papiere aus Däne⸗ mark erhielt, erwarb er das Heimatsrecht. Das hielt ihn aber nicht ab, ſich bei dem Ankaufe des Gutes ſogleich mit ſeinem Gelde zu betheiligen und ſo wurde es auf des Conferenzraths Namen erhandelt und ging erſt ſpäter auf die Namen der übrigen Theilneh⸗ mer über. Schon nach wenigen Wochen, während die Familie ſich am Rheine an verſchiedenen Orten auf⸗ 4 hielt, zog man ein. Friedrich und Henrik waren un⸗ terdeſſen nach Altona zurückgereiſt und holten die Wa⸗ 5

gen mit den hinterlaſſenen Beſitzthümern herbei, han⸗ delten auch holſteiniſches Vieh und andere zu einem großen Wirthſchaftsbetrieb nothwendige Dinge ein, denn man wollte ſich mit den gewohnten Landes⸗ erzeugniſſen umgeben und ſo eine Art heimatlichen Beſitzes um ſich ſammeln, wie es namentlich für Ger⸗ trud ſo wünſchenswerth war.

So war noch nicht der Oktober vergangen und ſchon hatten ſich die Verbannten im neuen Vater⸗ lande eingebürgert. Zwar war noch Manches in der Einrichtung des Hauſes zu thun, allein bei reichlich