369
Gut lag. Man hatte ſich immer gewünſcht, nicht in
einer engen Stadt eingeſchloſſen, ſondern in Gottes
freier Natur, ſeinem Himmel und ſeiner Erde, ſeinen
Bäumen und ſeinem Waſſer näher zu leben, und ſo
traf man hier Alles glücklich beſſammen. Das Gut,
nicht zu weit von einer belebten und großen Stadt entfernt, um an ihren Genüſſen und Mitteln nicht Theil nehmen zu können, wenn das Bedürfniß danach erwachte, lag doch einſam in ſtiller Wald⸗ und Fels⸗ gegend, hart am rauſchenden Strome, an deſſen jen⸗ ſeitigem Ufer eine Burg ragte, die ein vornehmer Mann auf den Trümmern eines uralten Werkes er⸗ baut. Es hatte einer reichen Familie gehört, die durch den Tod ihres Hauptes beſtimmt worden war, das Land mit einer entfernter liegenden Stadt zu vertauſchen. Man beſichtigte es von allen Seiten und fand Alles über jede Erwartung. Sogar die in⸗ nere Einrichtung, die reichlich und den Bedürfniſſen der jetzigen Zeit angemeſſen war, konnte mit erhan⸗ delt werden und da der Preis den Mitteln der Kauf⸗ luſtigen entſprach, ſo war man bald entſchloſſen, hier ſeine neue Heimat aufzuſchlagen, zumal dieſelbe ſo⸗ gleich bezogen werden konnte. Es handelte ſich alſo blos um die Zuſtimmung der Regierung des neuen
Vaterlandes und dieſe war wenigſtens für den Con⸗ A. Burns. IV. 24


