neter Zeit verbergen und Deutſche ſcheinen, ohne es zu ſein? Möglich, daß dies bisweilen ſo war, gewiß aber, daß ſie oft mit ihrer deutſchen Sprache, wie jener berühmte Diplomat mit Worten ſeine Gedanken verbarg, den däniſchen Verfolgungsgeiſt verhehlen wollten, rſie vom Scheitel bis zur Fußſohle Hanm
Der Mann, der vorher geſprochen, hatte das Zim⸗ mer verlaſſen und das Geflüſter der zurückbleibenden Freunde wurde wieder fortgeſetzt, während die Männer der laut redenden Gruppe plötzlich aufſtanden und Zimmer und Haus verließen, denn ihr Frühſtück war zugleich mit ihrer Unterhaltung beendigt. Gleich darauf trat der Kellner wieder herein und näherte ſich dem leſenden Gaſte, um ihm einige Worte leiſe in's Ohr zu ſagen. Dieſer erhob ſich, nahm einen langen, wohlgefutterten Reitermantel vom Wandnagel und ließ es ſich gefallen, daß der dienſtfertige K Kellner ſeinen ſtattlichen Leib, der von jugendlicher Kraft und Geſundheit zeugte, umhüllen half; dann ergriff er ſeinen ſchwarz lackirten Matroſenhut, drückte ihn feſt auf das blonde Lockenhaar, zog ſeine wildledernen Handſchuhe an und verließ das Haus, ohne die Zu⸗ rückbleibenden auch nur eines Blickes zu würdigen. Verlaſſen wir mit ihm Herrn Raſch's gaſtliches


