Teil eines Werkes 
2. Theil, 2. Abt. (1858)
Entstehung
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verſchenken kann, da ſie ſich nach Belieben wieder er⸗ zeugen, und ein allſeitig gebildeter Künſtler, der heute mit dem Pinſel, morgen mit der Stimme Meiſterwerke zu ſchaffen vermag, wie er will, und der der ganzen Welt die große Aufklärung ihres Daſeins zu geben im Stande iſt, wenn er ſeine Memoiren, an denen er V zu arbeiten vorgiebt, während er doch nur ungewa⸗

1 zu ſein, Millionen zu beſitzen, die er nach Belieben 8

1 ſchenes Zeug ſchreibt, veröffentlichen wird. Stunden⸗ lang haben wir ihn in Gemeinſchaft mit ſeinen Aerzten 1 beobachtet, uns mit ihm unterhalten und die unum⸗

ſtößliche Ueberzeugung gewonnen, daß ſeine phyſiſche

Kraft allmälig erliſcht, wie eine Kerze, wenn ihr der

materielle Leuchtſtoff ausgeht. Graf Zaretta iſt noch immer ſein Freund geblieben: er erwartet ihn alle Tage wiederzuſehen und ſteht in unausgeſetztem Brief⸗ 1 wechſel mit ihm. In dem letzten Briefe, den wir, 4 Dank der Freundlichkeit ſeiner Aerzte, in Händen! ha⸗ ¹ ben, ſagt er ihm folgende merkwürdige und ſeinen Wahnſinn genügend charakteriſirende Worte, die wir unſeren Leſern nicht vorenthalten Wollen:

S

* Du, mein theurer Jurkin biſt der einzigt und alleinige Menſch geweſen, den ich von ganzem eaßen geliebt habe. Du haſt mir die