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* † 8 4 reichlich waren die Gaben, die der begüterte Baron und der nun ſo reich gewordene Sohn den Verſam⸗ melten austheilte.
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Fünf Monate ſpäter aber, nach vollem Ablauf der Trauerzeit, wurde noch ein größeres glänzenderes Feſt auf Holzendorf gefeiert. Richard von Brandau ſchloß ſeine Verbindung mit Marie von Steinach lim Schloſſe ſeines Vaters. Am Abende dieſes glücklichen
Tages ſiedelte das junge Paar nach dem Kupferham⸗ mer über, um hier von der Sorge des vergangenen Lebens auszuruhen und die Gaben des neu gewonne⸗ nen in reichlichſter Fülle zu genießen. Wenn es dem alten Baron zu einſam wurde auf dem Sitze ſeiner Väter, dann nahm er den Wanderſtab zur Hand und ſpazierte gemächlich über die Berge zu ſeinen Kindern, oder, was ihm eben ſo lieb war, ſeine Kinder kamen zu ihm, und jedesmal, wenn er den glücklichen Aus⸗ druck ihrer Geſichter ſah, heiterte ſich ſein gefurchtes Antlitz auf und er gedachte, mit Schmerz nicht mehr, wohl aber mit leiſe nachklingender Wehmuth der v 5 gangenen Schreckenstage, die am Ende ja doch ch
zum Guten geführt hatten. Baron Brandau. II. 2.
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