Teil eines Werkes 
2. Theil, 2. Abt. (1858)
Entstehung
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vor uns blinken, und grüßte im Stillen Dich, meinen Vater, der da unten wohnte und keine Ahnung hatte, daß ſein Richard hier um ihn trauerte. Hier faßte ich den heiligen Entſchluß, Dir Deine Söhne zu ret⸗ ten, hier aber auch fand ich Diejenige, die mir der Geber alles Guten zur Gefährtin des Lebens beſtimmt und zur

Belohnung für alles überſtandene Leid hierher geführt

hatte. O, laßt uns alle Drei hier dankbar zu Gott beten, daß er wenigſtens einen Theil unſerer Wünſche und Hoffnungen erfüllt hat. An das Böſe, was wir er⸗ fahren, ſo wie an die Verluſte, die wir erlitten, laßt

uns nicht zurückdenken. Wir wollen unſere Herzen

allein auf das richten, was wir gerettet und gewon⸗ nen haben. Und hier, mein Vater, in dieſem Dank⸗ gefühle gegen meinen Schöpfer, kniee ich vor Dir nie⸗ der und bitte um Deinen Segen auf der Mutter Grabe; Hand in Hand mit der geprüften Unſchuld, zum Beſten der Menſchheit uns rüſtend und vervoll⸗ kommnend, wird Gott dieſen Segen erhören und den Fluch von uns nehmen, der bisher auf den Hänpkern unſerer Familie gelegen hat. Und er kniete nieder vor ſeinem, Thränen der

Freude und Dankbarkeit vergießenden, Vater und zog 3

Marien mit zu ſich hinab. Der Vater aber legte ſeit Hände auf Beider Haupt und ſprach aus innerſte

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