Teil eines Werkes 
2. Theil, 2. Abt. (1858)
Entstehung
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er durch die Wandung ſeiner Bruſt dringen und die Schläge ſeines Herzens fragen, wem ſie ihren Urſprung

und ihre Kraft verdankten und ob ſie voll Sympathie den ſeinigen entgegenſchlügen, die ſich ſchon zu Gun⸗ ſten des kühnen und ſchönen Mannes erklärt hatten, ehe er noch wußte, daß dieſer Mann— Herr Hüb⸗ ner war. 4 1 wWer ſind Sie?“ rief er mit keuchender Stimme, ſeine Arme Dem, der ſich ſo nannte, entgegenſtreckend, ihm, der noch immer die beiden Böſewichter in halb knieender Stellung hielt—„wer ſind Sie, daß Sie ſagen, man wolle Ihren alten Vater beſtehlen?“ „Wer ich bin? Ich?— Gott im Himmel! Kennt Baron Brandau den Bauernjunker— kennt mein alter Vater— ſeinen Sohn Richard nicht mehr?“

Und die beiden Verbrecher ſeinen Arbeitern zu-

ſchleudernd, die im Hintergrunde des Zimmers ſtan⸗ den und ſich ihrer ſogleich bemächtigten, ſtürzte er auf den alten Baron zu, umſchlang ihn mit beiden Ar⸗ men und drückte ihn lange und ſtürmiſch an ſein vor Entzücken faſt zerſpringendes Herz.

Den nun folgenden Moment in allen Einzelnhei⸗ ten zu beſchreiben, verlange man nicht von uns. Nur ein einziger lauter, durchdringender Schrei ward allein gehört, und der kam aus einer weiblichen Bruſt.