Teil eines Werkes 
2. Theil, 2. Abt. (1858)
Entstehung
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ſehend, ſchon auf das Fenſterbrett geſprungen war, an dem Laden arbeitete und ſich mit ängſtlicher Ge⸗ berde nach ſeinem Gefährten umblickte.

Herr Hübner aber, mit vorgebeugtem Kopfe in's Zimmer ſtürzend, ſtand einen Augenblick vor ihnen— nur einen kurzen Augenblick— dann hatte er ſie er⸗ kannt. Mit einem einzigen Sprunge auf den Erſten zuſtürzend, der raſch ein dolchartiges Meſſer zog, aber davon keinen Gebrauch zu machen verſuchte, als er den eindringenden rieſigen Mann ebenfalls erkannte, ſtreckte er ſeinen linken Arm aus und faßte ihn mit ſeiner eiſernen Fauſt im Genick; darauf ihn zum Fen⸗ ſter hinſchleifend, that er ein Gleiches mit ſeiner Rechten an dem zweiten auf dem Fenſterbrette Ste⸗ henden, riß ſie dann mitten in’'s Zimmer, und ſie buchſtäblich mit ſeiner gewaltigen Kraft zu Boden drückend, donnerte er in Tönen, wie ſie noch niemals in dieſem Zimmer gehört waren, während ſeine fun⸗ kelnden Augen furchtbar rollend von einem Diebe zum andern ſprühten:

„Schurken Ihr! Finde ich Euch endlich und noch dazu hier wieder? Kennt Ihr mich noch?— Ha, wie bedauere ich, daß mir die Geſetze der Menſchen, die Ihr ſeit Euerer Geburt mit Füßen getreten habt, verbieten, Gerechtigleit und Vergeltung an Ort ud