ein Brandau— ja, das bin ich! Das ſagen Sie ihnen und— ſie ſollen ſich ihrer Abſtammung würdig beweiſen.— Noch Eins fällt mir ein. Den Alfred bringen Sie mit; ſagen Sie ihm, das ſei mein Wunſch mein Befehl. Ich will ihn hier haben, unter meinen Augen, er ſoll ein Landwirth werden, er ſoll es— ich will es!“
„Das ſagen Sie ihm lieber ſelbſt, wenn er erſt hier iſt.“
„Ja, das will ich. Und wegen Georgs werde ich an ſeinen Oberſt ſchreiben. Der ſoll ihm die Flügel beſchneiden. Der ſoll ihn kurz halten, oder das Donnerwetter ſoll d'rein ſchlagen!“
Doktor Millinger lächelte. Der alte Baron gerieth ſchon wieder in Zorn— ein gutes Zeichen ſeiner un⸗ gebrochenen Kraft.
„Und haben Sie ſonſt Nichts an irgend Jemanden zu beſtellen?“ fragte der Arzt mit weicher Stimme.
„An wen noch? Wen meint Ihr?“
„Herrn Hübner.“
„Ach ja, Doktor, das iſt wahr. Den grüßen Sie
voon mir und ſchütteln Sie ihm in meinem Namen
die Hand— tüchtig! Sagen Sie ihm, es hätte die längſte Zeit gedauert, daß er mir ſo nahe wohnte und wir uns noch nicht geſehen hätten. Ich werde


