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dröhnten die dumpfen Amboßſchläge vom Kupferhammer bis zu ihrem einſamen Sitze herauf, aber dieſer Wind, dieſe Wolken brachten ihn nicht, dieſe lebensvolle TDhätigkeit in jenem Eiſenwerke leitete ſein kräftiger Geiſt und Wille nicht mehr. Fern war er, in ver⸗ wickelte Arbeit verſenkt, mit ſchweren Aufgaben be⸗ ſchäftigt, wie er ſelbſt geſagt, und Marie hatte nicht einmal die geringſte Ahnung davon, welcher Art dieſe Geſchäfte waren, noch weniger wußte ſie, daß ſie mit ihr und ihrer Familie in ſo naher Verbindung ſtan⸗ den. Doch es iſt gut, daß der Menſch von den Din⸗ gen keine Ahnung hat, die in Beziehung auf ihn und ſein näheres oder ferneres Schickſal ſich vorberei⸗ ten, er würde vor Angſt vergehen, vor Erwartung des Ausfalls der kommenden Dinge keine ruhige Stunde haben, er würde den Gebilden ſeiner ſchöpfe⸗ riſchen Phantaſie, die immer mehr zum Schlimmen als zum Guten neigt, zum beklagenswerthen Opfer fallen.
So ſaß Marie hoffnungsvoll und Nichts von den Vorfällen in der Reſidenz ahnend, auf ihrem Hügel, und jeden Abend, wenn die Sonne ſich neigte, löſte ſie ſich aus den ſie umſchlingenden Ver⸗ hältniſſen los, um das Verſprechen zu erfüllen, welches ſie dem Geſchiedenen gegeben hatte. Hier allein, auf dieſem Hügel ſitzend, fühlte ſie ſich glücklich


