Teil eines Werkes 
2. Theil, [1. Abt.] (1858)
Entstehung
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dlich einmal beiſtimmen, und ich thue es mit Freu⸗ Baron Alfred von Brandau iſt mein beſter und

theuerſter Freund.

So ſagen wenigſtens Sie. Die Welt ſagt etwas unz Anderes... Und was ſagt darüber die Welt? rief der Graf

mit flammender Stirn und bohrenden Augen.

Die Welt ſagt, erwiderte der Gefragte mit eiſiger Stimme,daß Sie ihn ſo lieb hätten, daß Sie ihn ganz in Ihren Händen hielten, ihn nicht entſchlüpfen ließen, ihn

Wie, in meinen Händen? Wie meinen Sie das?

Werden Sie doch nicht ſo heftig, Herr Graf. Sie ſehen ja, wie ruhig ich dabei bleibe. Ich meine das ſo, wie die Welt es meint: daß Sie ihn mit Ihren Plänen umſtricken, wie die Spinne eine Fliege mit ihrein Netze umſtrickt*

Wie, mein Herr, rief der Graf aufſpringend und ſich dabei weislich um einen Schritt der Cabinets⸗ thüre nähernd,Sie häufen eine Beleidigung auf die andere. Ich bin Edelmann, Graf bedenken Sie das ich habe ſüdliches Blut in meinen Adern dieſe Ihre letzte Beleidigung fordert Genugthuung und ich be⸗ ſtehe darauf, daß Sie mir dieſelbe ſehr bald gewähren.

Halt! Gs Herr Hübner ſehr kalt.Ereifern