Sie hätten jenen Wechſel auf den Baron Branda Holzendorf gezogen und natürlich auch ſelbſt untes ſchrieben. Kennen Sie denn den Baron und wiſſen Sie, ob er Ihren Wechſel acceptiren wird?“ „Nein, ich kenne ihn nicht, hoffe aber mit Zu⸗ verſicht, daß er ihn acceptiren wird, denn ich habe denſelben auf Verlangen ſeines älteſten Sohnes ausge⸗ ſtellt, der damals krank war, nicht ſelbſt ſchreiben konnte und doch Geld gebrauchte, weshalb mir auch der Bankier, dem ich dies mittheilte, den Betrag discontirt hat.“ „So! Wer weiß, was das für ein Bankier ge⸗ weſen iſt, denn des Barons Bankier Scheitler hätte einen von Ihnen auf den Baron gezogenen Wechſel nie discontirt. Doch, das geht mich hier nichts an; Sie ſagten aber, Sie hätten auf Verlangen ſeines älteſten Sohnes dieſen Wechſel ausgeſtellt?“ „Ja, des Herrn Barons Alfred von Brandau.“ „O, das iſt abermals ein Irrthum. Baron Al⸗ fred iſt nicht der älteſte Sohn ſeines Vaters. Er iſt nur der ältere. Der Baron hat noch einen älteren als Alfred.“ „Den kenne ich nicht und der geht mich nichts an.“ „Das glaube ich wohl. Um ſo beſſer aber kennen Sie den Baron Alfred, nicht wahr?“ 3
„Ganz gewiß, mein Herr, hierin kann ich Ihnen


