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Schlaf herausfordernd, ob er nicht kommen und ihn erquicken wolle.
Aber diesmal wenigſtens war die Rechnung ohne den Wirth gemacht, denn die beſchloſſene patriarcha⸗ liſche Ruhe ſollte durch eine Störung unterbrochen werden, die weder der Herr noch der Diener erwartet hatte. Jedoch, betrachten wir, bevor wir dieſe Störung näher erörtern, noch einmal den Grafen Zaretta, wie er jetzt auf ſeinem Divan ſitzt, die Cigarre nicht zierlich zwiſchen den Fingern haltend, wie ein feiner Cavalier, ſondern ſie zwiſchen den Zähnen im Munde hin und ſer wälzend, wie etwa ein Fuhrmann, der auf ſeinem
Bocke ſitzt, beide Hände mit Zügel und Peitſche be⸗
ſchäftigt hat und ſich doch nicht den Genuß ſeines Tabaksſtengels verſagen will— betrachten wir ihn etwas genauer, ob wir jetzt nicht auch in anderen Dingen eine bedeutende Abweichung von ſeiner früheren feinen Erſcheinung wahrnehmen, die wir bei ſeiner erſten Schilderung. dem aufmerkſamen Leſer ſchon durch dieſen und jenen charakteriſtiſchen Zug angedeutet zu haben vermeinen.
Der Herr Graf ſitzt alſo mit der Cigarre zwiſchen den Zähnen in der Ecke des Divans, ſtützt den dü⸗ ſteren Kopf auf ſeine Rechte und ſpielt mit der Linken unbewußt an ſeiner ſchwergoldenen Uhrkette. Seine


