Teil eines Werkes 
2. Theil, [1. Abt.] (1858)
Entstehung
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ſeine weiteren Pläne aus. Endlich ſchien ihm der 4 Schlaf des Barons lange genug gedauert zu haben. Er ließ einen harten Gegenſtand auf den Boden fallen, wovon der Schläfer ſogleich erwachte.

„Biſt Du munter?“ fragte der Graf theilnehmend, indem er ſeine Hand auf die brennende Stirn ſeines Opfers legte

„Ja, ws. iſt die Uhr?“

„Es wird Zeit, daß Du zum Eſſen gehſt.“

Der Offizier erhob ſich, ſchnallte ſeinen Säbel um, nahm Mütze und Handſchuh und blickte ſich rings im Zimmer um.

„Dein Geld habe ich in den Schrank gelegt. Da, ſieh!“ ſagte der Graf.„Und die Scheine habe ich im Ofen verbrannt, wie Du gewollt— da liegt die Aſche— bemerkſt Du ſie?“

„Es iſt gut, laß uns gehen.“

Beide begaben ſich auf die Straße und trenn⸗ ten ſich erſt vor dem Hauſe, in welchem Georg zu ſpeiſen pflegte, nachdem Letzterer noch einmal das Verſprechen gegeben, ſich heute Abend um die be⸗ ſtimmte Zeit in einem bekannten Lokale einzufinden, um das beabſichtigte Spiel abzuhalten. Der Graf aber begab ſich nach Hauſe, um zu hören und zu